Feuerwehren im Aller-Weserdreieck brauchen Perspektive

Feuerwehren im Aller-Weserdreieck brauchen Perspektive
26.09.2018

 Jens Richter: Zügig mit Planungen beginnen!

Wie geht es weiter mit den Planungen für die Feuerwehrhäuser in Hönisch-Hutbergen und Döhlbergen-Rieda? Um diese Frage zu klären, traf sich die CDU-Stadtratsfraktion gemeinsam mit dem Stadtbrandmeister sowie dessen Stellvertreter im Aller-Weser-Dreieck und nahm die bestehenden Gebäude in Augenschein. Die Ortsbrandmeister Holger Brandt und Björn Bohlmann machten auf die erheblichen Mängel in den Fahrzeughallen aufmerksam und stellten klar, dass die Fahrzeugstellplätze bei weitem nicht mehr den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse entsprechen. „In Döhlbergen muss zunächst das Einsatzfahrzeug aus der Halle gefahren werden, bevor sich die Kameraden umziehen können“, so Ortsbrandmeister Bohlmann. Holger Brandt machte deutlich, dass durch den technischen Fortschritt und die neue Fahrzeugtechnik die Platzanforderungen steigen. Im Rahmen der Beratung des Feuerwehrbedarfsplans hatte der Gutachter vorgeschlagen, beide Standorte im Bereich der B 215 zusammenzulegen. „Die beiden Ortswehren haben sich intensiv mit diesem Vorschlag auseinandergesetzt und einen Lösungsvorschlag erarbeitet, der einen Fahrzeugstellplatz in Döhlbergen weiterhin vorsieht“, so Jens Richter. „Nachdem unter Zeitdruck die Feuerwehren in verschiedenen Arbeitsgruppen Lösungsmöglichkeiten zu den Anforderungen aus dem Feuerwehrbedarfsplan erarbeitet haben, stagniert die Fortschreibung dieser Entscheidungsgrundlage seit der Sommerpause“, ergänzt Richter und macht darüber seine Unzufriedenheit deutlich. Die CDU-Ratsfraktion fordert daher, jetzt zügig in die weiteren Beratungen einzusteigen, damit die Standortsuche und die weiteren Planungen beginnen können.